Die eigene Marke ist alles!

Wir erleben momentan einen ganz entscheidenden Trend: Den der eigenen Marke. Konsumenten sind nur mehr einen Klick von Ihren Konkurrenten entfernt – nicht mehrere physische Kilometer wie früher. Was bei der Kaufentscheidung mitspielt ist die eigene Marke! Jedes Unternehmen – auch kleine Unternehmen, die oft der Ansicht sind, Branding sei nur was für große – muss anfangen seine eigene Marke aufzubauen. Sonst wird es langsam aber sicher von der Bildfläche verschwinden.

Woraus setzt sich meine Marke / mein Brand zusammen?

Im Prinzip lässt sich das ganz einfach beantworten: Die zwei Komponenten, die die Marke eines Unternehmens festlegen, sind die Unternehmensidentität und die Reputation. Je höher diese beiden Werte sind, desto höher ist der Wert der eigenen Marke. Schaut man zu den großen Marken wie Apple, Nike oder Coca-Cola, dann bewahrheitet sich diese einfache Formel.

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Wie wird eine Marke aufgebaut?

Regel Nummer eins: Eine Marke aufbauen braucht Zeit. Da spielen viele verschiedene Komponenten mit. Folgende Schritte zählen zu den grundlegenden Fragen, die vorab beantwortet werden müssen und die jedem in Ihrem Unternehmen klar sein sollten, um das Bild der Marke im Anschluss gut nach außen kommunizieren zu können.

Die Markenidentität festlegen

Ihre Markenidentität ist die Grundsubstanz des Brands. Welches Image hat Ihr Unternehmen, welche Werte, welche Zielgruppe? Wie soll das Image aussehen und wie soll es sich anfühlen? Die Markenidentität soll sich nicht nur gut anhören, sondern sie muss auch zu Ihrem Unternehmen passen. Dazu gehören natürlich auch ein Firmennamen, der möglichst leicht von der Zunge geht und irgendwo Ihre Tätigkeit, oder eine Ihrer Eigenschaften widerspiegelt, und ein Logo, das möglichst einprägsam ist.

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Was machen Sie anders?

Definieren Sie, was Sie von Ihrer Konkurrenz abhebt und wie Sie aus dem Dschungel der Konkurrenz hervorstechen können. Das muss nichts bahnbrechendes sein, Sie sollten aber versuchen einen Punkt zu finden, der dem Kunden einen zusätzlichen Mehrwert gegenüber Ihrer Konkurrenz bietet.

Kennen Sie Ihre Zielgruppe?

Um unabhängig vom Marketinginstrument Ihre Produkte an den Mann zu bringen, sollte Ihre Markenidentität an die Zielgruppe angepasst sein. Wichtige Fragen zum Definieren der Zielgruppe sind vor allem das Alter, die Hobbys, das durchschnittliche Einkommen, die Leidenschaften und die Wünsche. Ist Ihre Corporate Identity nicht mit Ihrer Zielgruppe kongruent, besteht die Gefahr, dass Sie die falschen Menschen ansprechen, die Sie weniger gut als Kunden gewinnen können.

Warum gibt es Sie?

Haben Sie eine Mission, ein grundlegendes Problem, das Sie für Ihre Zielgruppe besser lösen können als Ihre Mitbewerber? Wie werden Sie die Herausforderungen der Zukunft angehen? Sie sollten sich hier ein Leitbild (eine Mission) festlegen, auf das Sie immer wieder zurückgreifen können und das für Sie selbst und Ihre Mitarbeiter klar zur Identität Ihres Unternehmens gehört.

Die Marke kommunizieren

Nachdem Sie Ihre Marke betriebsintern festgelegt haben und sichergestellt, dass jeder Mitarbeiter die Marke kennt und repräsentiert, sollten Sie sich eine Strategie überlegen, wie Sie Ihre Marke am besten unter die Leute bringen. Der Leitfaden, der a-priori wichtig ist lautet: Lebe deine Marke!

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Die richtigen Kanäle finden

Finden Sie heraus, wo sich Ihre Zielgruppe am meisten bewegt. Das können Facebook, Instagram oder YouTube sein, aber auch Zeitungen und Radiosender machen als Plattform Sinn. Je nach Produkt und Zielgruppe finden sie so den richtigen Kanal.

Das richtige Werbematerial produzieren

Jede Plattform verlangt nach anderem Content und jede Zielgruppe hat andere Interessen. Welches Werbematerial zielerreichend ist hängt im wesentlichen von diesen beiden Komponenten ab. Informieren Sie sich, welche Art von Content im jeweiligen Kanal bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt. Außerdem können Sie darauf hinarbeiten, dass Sie sich durch den richtigen Content als Experte etablieren, was langfristig wiederum für Inbound-Leads sorgt.

Eine Strategie erstellen und sich daran halten

Die letzten beiden Punkte ermöglichen es Ihnen einen Budgetplan aufzustellen: Was kostet der Werbeplatz im jeweiligen Kanal? Was kostet es das Werbematerial zu produzieren das Sie benötigen? Außerdem sollten Sie sich überlegen, wie Sie eine eigene Reichweite (etwa auf Social Media) aufbauen können, um irgendwann nicht mehr dafür bezahlen zu müssen, Ihre Leute zu erreichen. Anhand der Kostenkalkulation und des Ihnen zur Verfügung stehenden Werbebudgets können Sie eine Strategie erstellen. Achten Sie in diesem Punkt darauf, dass Sie Werbemaßnahmen immer über einen längeren Zeitraum durchführen müssen. Es hat sich noch keine Marke über Nacht etabliert. Wenn das Ihren Budgetrahmen sprengt, dann gehen Sie zurück zum Kanal und überlegen Sie sich, ob es einen alternativen Weg gibt, der auf Ihren Geldbeutel passt. Sobald Sie eine Strategie festgelegt haben, sollten Sie sie verfolgen und nicht locker lassen.

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Authentizität

Seien Sie in der Kommunikation immer ehrlich. Sind Sie unehrlich und versprechen z.B. mehr als Sie liefern können, dann wird Ihnen das langsam, aber sicher zum Verhängnis. Das schafft unzufriedene Kunden, die ungenügende Reviews schreiben, die wiederum ein Ausschlussgrund für andere potentielle Kunden sind.

Fazit

Die eigene Marke zu bilden und zu kommunizieren wird mit zunehmender Digitalisierung immer notwendiger. Kleine Unternehmen aus allen Branchen sollten sich einen Schlachtplan zurechtlegen, wie sie Schritt für Schritt ihre eigene Marke aufbauen können und das in ein digitales Verkaufskonzept einbauen können. Wenn Sie Fragen haben, oder eine helfende Hand beim Aufbau Ihrer Marke brauchen, dann kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne!